Sonntag, 26. August 2012

Jason F. Wright: Die Mittwochsbriefe

Laurel stirbt nachts an einem Herzinfarkt. Jack, der an einem Gehirntumor leidet, will Hilfe holen. Beim Aufstehen wird ihm schwindlig, er stürzt und kann sich gerade noch so ins Bett zurückziehen. Da lebt Laurel schon nicht mehr. Seiner nächsten Schmerzattacke gibt Jack sich hin und folgt Laurel. Das war der traurige Auftakt dieser Geschichte.
Noch vor der Beerdigung werden die Briefe gefunden. Die Geschwister Samantha, Malcolm und Matthew beginnen sie zu lesen. Tausende Briefe, über Jahrzehnte geschrieben, unsortiert. Sie lesen Splitter aus dem Familienleben. Samantha z. B. erfährt, dass sie nur am Theater spielen durfte, weil ihr Vater dafür bezahlt hat.
Ein Brief, der das schreckliche Familiengeheimnis offenbart, bezieht sich auf Malcolm.

Das Buch enthält eine Überraschung: Hinten im Buchdeckel ist ein Briefumschlag eingeklebt. Ein handgeschriebener Brief von Malcolm an Rain, seine große Liebe, ist darin enthalten. Ich habe ihn  erst zwischendurch beim Lesen entdeckt und ihn mir bis zum Ende aufgehoben.
Was ich noch toll finde, ist, dass über diese Briefe nicht nur gesprochen, sondern sie auch richtig abgebildet sind, eben ein richtiges Briefbuch.

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