Im Verlauf dieser Affäre erzählt Louisa, die von Gordon nie mit ihrem Namen angesprochen wird, viel Persönliches. Anhand dieser kleinen Erzählungen kehrt er ihr Innersten nach außen, lässt sie sich an Dinge erinnern, die sie tief in sich vergraben hat...
Edith Templeton hat das Buch 1966 unter dem Pseudonym Louise Walbrook herausgebracht. Es wurde wegen Anstößigkeit verboten - allerdings erst, nachdem es sich gut genug verkauft hatte, um die Aufmerksamkeit der Olympia Press auf sich zu lenken. Erst 2001 wurde das Buch noch einmal unter ihrem richtigen Namen verkauft.
Ich bin mit der Louisa irgendwie nicht klargekommen. Sich einem Menschen so auszuliefern, ist für mich befremdlich. Mir fehlt auch ein bisschen was von ihrem sonstigen Leben. Sie war ja nicht jeden Tag mit Gordon zusammen. Aber nur über diese Tage wird berichtet.
Während des Lesens habe ich mich manchmal gefragt, ob sie von Gordon persönlich abhängig ist oder von dem Gefühl, das er ihr vermittelt. Dazu gibt es am Schluss eine Auflösung.
Fazit: Für mich war es eine kurzweilige Geschichte, die aber keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.