Sonntag, 26. August 2012

Kim Wilkins: Das magische Buch

Im Prolog begegnet uns Christian. Christian, der in einem Haus neben einer Leiche gefunden wird. Als die Bücher des Toten verschifft werden sollen, taucht Christian wieder auf, erleidet einen Unfall und stürzt ins Wasser.
Über 100 Jahre später erscheint er wieder und macht sich bei Holly bemerkbar. Während sie im Melbourner Humberstone College über ihren Büchern eingeschlafen ist, verschafft ihr Christian als Geist einen Höhepunkt.
Später gibt er sich ihr zu erkennen, allerdings kann sie ihn nur sehen, wenn sie in einen Spiegel schaut. Und ihr wird in seiner Gegenwart so schlecht, dass sie sich fast übergeben muss. Das passiert, da sie dadurch, dass er ihr seine Geschichte erzählt, länger in seiner Gegenwart ist.

Die Mitschüler, mit denen sich Holly ein Büro an diesem College, das jährlich nur zwei Stipendien vergibt, teilt, sind Prudence, die ein Techtelmechtel mit dem Professor hat, und Justin, dessen Tante und Onkel das College gehört und die ein Geheimnis zu umwittern scheint.

Ein Geheimnis existiert tatsächlich. Das Geheimnis um das Grimoire, mit dem Dämonen heraufbeschworen werden können. Justins Onkel will das ewige Leben erhalten und geht dafür über Leichen.
Als Holly, Prudence und Justin hinter das Geheimnis kommen, schweben sie in höchster Gefahr. Sie sind aber auch die einzigen, die die Welt vor den Dämonen retten können.

Dieses Buch habe ich mir kurz nach der Wende gekauft. Es war mein erstes mit Blick auf "Bücher über Bücher" und mein erstes mit einem parapsychologischen Hintergrund. Also Hochspannung pur.
Nachdem ich nun mittlerweile schon einige Sachbücher zu dem Thema gelesen habe und Akte-X-Fan bin, hat es nicht mehr den Zauber von damals. Trotzdem hat es Spaß gemacht, es noch einmal zu lesen, vor allem, weil ich wirklich nicht mehr wusste, wie es endet.

Ein Aha-Erlebnis gab es dann aber ganz zum Schluss doch noch. In der Danksagung standen folgende Sätze:
Ganz besonderen Dank aber schulde ich Kate Morton, durch deren Zuneigung und unerschütterlichen Optimismus ich Dinge in mir entdeckt habe, die irgendwann in meiner Jugendzeit verloren gegangen waren. Ein Hoch auf all die vielen Male, wenn wir uns als Märchenprinzessinnen verkleideten, danke auch für die Unmengen an Pizza und Rotwein, die wir vertilgt haben.
Angesichts all der Gruselstorys, die wir uns erzählt oder gegenseitig vorgelesen haben, sowie Kates Fähigkeit, meine oft kindgemäße Vorstellungskraft ins schier Unermessliche zu steigern, ist es mir eine ganz besondere Freude, ihr dieses Buch zu widmen.

Nun weiß ich auch, was es mit der Widmung am Anfang des Buches auf sich hat:
Dieses Buch ist mit liebevollen Gedanken Prinzessin Katelyn gewidmet. 
Ich habe schon überlegt, wer diese Prinzessin wohl sein mag.

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