Freitag, 15. Juni 2018

Wilson Collison: Tod in Connecticut

Quelle: Wikicommons
Wilson Collison muss eine Frau gewesen sein! Ich kann mir sonst nicht erklären, wie je"mann"d dermaßen einfühlsam über Frauen schreiben konnte (und kann). Wilson Collison (*1893; 1941) konnte es, wie er/sie in etlichen Romanen unter Beweis gestellt hat. Denn viele seiner /ihrer Romane haben eines gemeinsam: Die Protagonistin ist eine starke Frau in einer von Männern und gesellschaftlichen Konventionen bestimmten Welt.

Der Roman "Tod in Connecticut" könnte dem Titel nach ein Krimi sein, ist er aber nicht. Um dem Titel gerecht zu werden, stirbt natürlich jemand in diesem Buch: Leidenschaft, Eifersucht und Alkohol sind eine schlechte Kombination unter liebestollen Rivalen.
Die Frau, um deren Gunst gebuhlt wird, ist Nolya Noyes, eine junge Dame der amerikanischen High Society der 20er Jahre. Reiche und schöne Erbin, die sich durch ihren Wohlstand einige Freiheiten herausnehmen kann, jedoch Mädchen mit zweifelhaftem Ruf. Daher ist sie keine gute Partie. Von der Gesellschaft wird sie geduldet, schließlich ist man dies ihrem verstorbenen Vater - ehemals wichtiges Mitglied der Gesellschaft - schuldig. Bestenfalls findet man sie amüsant, so dass sie auf Parties ein gern gesehener Gast ist. Die Frauen belauern sie misstrauisch. Die Männer umschwirren sie wie die Motten das Licht. Und kaum einer der Gentlemen, der es nicht versucht hat, sie zu erobern. Was gäbe mann nicht um eine Nacht mit Nolya.
Quelle: Louisoder
"Menschen ... Menschen ... Sie bedeuteten ihr letztlich so wenig. Selbst Freunde ... auf eine distanzierte Art und Weise ... Freunde. Aber Menschen und Freunde hatten versucht, einen Kreis um sie zu ziehen, eine Mauer zu errichten, die ihr Leben darauf beschränken würde, einen endlosen Kreislauf der Konventionen zu folgen. Sie verlangte doch lediglich, ihre Intelligenz frei nutzen zu dürfen. Mehr nicht."
Das ist die offizielle Sicht der Dinge: Nolyas zweifelhafter Ruf - manche nennen sie ein Flittchen. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Nolya ist sehr zurückhaltend, was die Gunst ihrer Zuneigung angeht. Für sie sind Männer Party-Begleiter und Gesellschafter - mehr nicht. Sie lebt allein in ihrer Wohnung, hoch über New York und hadert mit dem Alltag einer High Society Lady: Essensverabredungen, Parties, Geld ausgeben .... laangweilig. Sie lebt in den Tag hinein, auf der Suche nach dem tieferen Sinn ihres Lebens. So versinkt sie in Melancholie und sucht nach einer Möglichkeit, aus diesem Leben auszubrechen.
Zwei Männer nehmen in ihrem Leben eine wichtige Rolle ein:
Neil - Komponist, mal mehr, mal weniger erfolgreich, bester und einziger Freund von Nolya. Seine Gefühle für Nolya gehen für ihn über eine Freundschaft hinaus. Leider beruht dieser Gefühlszustand nicht auf Gegenseitigkeit.
Denn Nolya liebt Arthur Raymond - Sohn einer einflussreichen Familie, verheiratet, der unter der Fuchtel seines Vaters steht.
Nolya und Arthur haben eine Affäre. Doch Vater Raymond schiebt dem Ganzen einen Riegel vor.
Am Ende wird es zu einem Kräftemessen zwischen dem alten Raymond und Nolya kommen, bei dem beide um die Zukunft von Arthur ringen werden. Gibt es ein Happy End für Nolya? Ja, gibt es. Und was für eins. Nicht das, was man erwartet, aber dafür um vieles schöner.

Wilson Collison hat mit "Tod in Connecticut" einen Roman geschrieben, der hautsächlich von den Dialogen lebt, denn die haben es in sich. Herausragend sind die Gespräche zwischen Nolya und ihrem besten Freund Neil. Beide begegnen dem Leben mit Sarkasmus. Sie haben die falsche Moral der Gesellschaft in der sie leben verstanden und lassen keine Gelegenheit aus, dem Leben in dieser Gesellschaft mit Spott und Häme zu begegnen. Dabei sind sie schonungslos, nicht nur was die Lästerei über ihre Bekannten angeht, sondern auch sich selbst gegenüber. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund, und konfrontieren sich mit Wahrheiten, die man nur einem besten Freund sagen kann. Die Dialoge in diesem Buch habe ich daher sehr genossen.
Ein weiterer Aspekt, der mir sehr gut gefallen hat, ist die Symbolik, die Wilson Collison als Stilmittel anwendet. Da stolpert man als Leser doch häufig über Banalitäten, die sich bei intensiverem Nachdenken als Momente mit tieferem Sinn erweisen. Da spiegelt auf einmal ein brennender Holzscheit im Kamin den inneren Konflikt eines unglücklich Verliebten wider. Herrlich!
"Er starrte wieder auf die brennenden Holzscheite. In weiter Ferne hörte er die gleichmäßigen, monotonen Rhythmen von Tanzmusik. Im Kamin zischte gerade ein tapferes, kleines Stück Holz mit blauer Flamme auf. Es zischte und flüsterte und sang. Was versuchte es zu sagen? Schrie es vor Schmerz auf und versuchte zu entkommen? Oder war es einfach nur trotzig und kämpfte darum, anders zu sein als all die anderen Scheite in den züngelnden Flammen, die so feierlich knisterten?" (S. 183)
Fazit:
Meine These: Wilson Collison muss eine Frau gewesen sein - auch wenn Wikipedia etwas anderes sagt. Mir gefällt die einfühlsame Darstellung seiner Protagonistin Nolya - einerseits von der Gesellschaft abgestempelt, andererseits jedoch eine starke Frau, die auf ihre Art gegen das Diktat der Gesellschaft ankämpft. Sie gibt nichts darauf und versucht ihren eigenen Weg zu gehen, so schwer dieser auch sein mag. Der Autor beschreibt die Seele einer außergewöhnlichen Frau. Der Mann war ein Frauenversteher (oder eine Frau ;-)). Das macht ihn zu einem außergewöhnlichen Schriftsteller seiner Zeit, wie er auch in "Tod in Connecticut" wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Leseempfehlung!

© Renie


Weitere Romane von Wilson Collison, die ich gelesen habe:

Das Haus am Kongo 

Die Nacht mit Nancy 






Freitag, 8. Juni 2018

Charlotte Perkins Gilman: Ihrland

Quellennachweis*
Die Amerikanerin Charlotte Perkins Gilman (geb. 3. Juli 1860) war eine Frauenrechtlerin, die ihrer Zeit weit voraus war. Sie kam aus ärmlichen Verhältnissen. Die Mutter war Gelegenheitsarbeiterin, der Vater Buchhändler und Schriftsteller, der seine Familie früh im Stich ließ. Im Alter von 24 heiratete Charlotte, verließ ihren Mann jedoch bereits nach vier Jahren. Nach 10 Jahren wurde die Ehe geschieden. Ein, in der damaligen Zeit unvorstellbarer Schritt. Während ihrer Ehe litt Charlotte unter Depressionen. Sie versuchte die Krankheit durch Schreiben zu kompensieren. Nach der Scheidung lernte sie die sozialistische Schriftstellerin Helen Campbell kennen, die sie in die Frauenbewegung einführte. Charlotte besuchte Frauenkongresse auf der ganzen Welt, die sie durch ihre flammenden Reden für die Frauenrechte bereicherte. Denn sie galt als begnadete Rhetorikerin. Die damalige Frauenbewegung kämpfte für grundsätzliche und politische Rechte der Frau, wie z. B. das Recht auf Bildung, das Recht auf Erwerbstätigkeit sowie das Frauenwahlrecht, das im Übrigen in Deutschland im November 1918 rechtlich festgeschrieben wurde. In diesem Jahr feiern wir also den 100. Geburtstag des Frauenwahlrechts in Deutschland.

Aus ihrem Einsatz für die Rechte der Frau heraus, hat Charlotte Perkins den utopischen Roman "Ihrland" (im Original "Herland") geschrieben, der 1915 veröffentlicht wurde. Darin geht es um ein sagenhaftes Land, in dem nur Frauen leben.

Die Geschichte wird aus der Sicht eines Mannes erzählt: Van - einer von drei Freunden, die auf einer Expedition irgendwo in Südamerika unterwegs sind. Hier hören die Männer das erste Mal von diesem verheißungsvollen Land. Von Abenteuerlust und Phantasie gepackt, begeben sich die Drei auf die Suche nach diesem Paradies. Natürlich entdecken sie das Land der Frauen und erleben einen Kulturschock. Für die Männer bricht eine Welt zusammen. Stellvertretend für das Frauenbild der Männer aus der damaligen Zeit lässt Charlotte Perkins Gilman die drei Freunde so einige Frauenklischees vertreten. Das ist lustig. Und wieder einmal mehr bestätigt sich der Verdacht, dass die Frau für den Mann ein unbekanntes Wesen ist.
"Als ich in meiner Lektüre so weit gekommen war, ging ich zu Somel, um mehr zu erfahren. Ich war mittlerweile so mit ihr befreundet wie kaum jemals zuvor in meinem Leben mit einer anderen Frau. Sie war eine sehr angenehme Seele, die einem das nette, sanfte Muttergefühl gab, das ein Mann in einer Frau mag, und doch besaß sie auch die klare Intelligenz und Zuverlässigkeit, von denen ich anzunehmen pflegte, dass sie männliche Eigenschaften waren."
Männer sind in Ihrland überflüssig. Oh Wunder der Evolution - die Frauen haben gelernt sich auch ohne männliches Dazutun fortzupflanzen. Sie haben dabei eine Kultur geschaffen, die ohne jegliche Form der Aggressivität auskommt. Die Frauen praktizieren ein friedliches Miteinander, in dem das Wohl der Gemeinschaft und ihr Fortbestand an erster Stelle stehen. Aufgrund jahrhundertelanger Erfahrung sind sie heute in der Lage, ein perfektes Leben zu führen. Diese Perfektion stößt bei bei den drei Eindringlingen auf Misstrauen. 
Von Anfang an werden die drei Männer von den Frauen mit Respekt behandelt. Allerdings dürfen sie Ihrland nicht verlassen. Die Zeit, die die Freunde mit den Frauen verbringen, wird genutzt, um gegenseitig voneinander zu lernen. So erfahren die Männer (und Leser), wie Ihrland entstanden ist, welche Lebensphilosophie hinter der Gesellschaft steckt, wie Ihrland organisiert ist und wie der Fortbestand gesichert ist. Die Frauen sind nicht so vermessen, ihre Gesellschaft als das Non Plus Ultra anzusehen. Stattdessen sind sie wissbegierig, was die Welt angeht, aus der die Männer kommen. So kommt es zum gemeinsamen Austausch. Die Männer versuchen, den Frauen ihre Welt schmackhaft zu machen, was leider nicht gelingt. Denn schon durch das einfachste Nachfragen der Frauen, werden die Schwächen der Männerwelt aufgezeigt, und das Überlegenheitsgefühl der Männer gegenüber den Frauen bekommt einen heftigen Dämpfer.
"Ich war natürlich immer stolz auf mein Land gewesen. Jeder ist es. Im Vergleich zu den anderen Ländern und Völkern, die ich kannte, schienen mir die Vereinigten Staaten von Amerika immer, um es gelinde zu sagen, so gut wie das beste von allen zu sein. Aber ebenso wie ein klarsichtiges, intelligentes, ehrliches und wohlmeinendes Kind durch unschuldige Fragen häufig das Selbstwertgefühl von jemandem ankratzen kann, so taten es auch diese Frauen ohne den geringsten Anschein einer bösen Absicht oder von Spott, indem sie ständig Diskussionspunkte vorbrachten, denen wir bestmöglich auszuweichen versuchten."
Am Ende des Buches werden die Männer Ihrland wieder verlassen müssen. Bleibt zu hoffen, dass sie aus ihrem Aufenthalt in der Welt der Frauen gelernt haben.

Charlotte Perkins hat eine utopische Welt kreiert, die auf der Frage basiert: Was wäre, wenn Frauen die Welt beherrschen würden? Eine Frage, die schon so häufig gestellt wurde, und immer wieder gestellt werden wird. Die Antwort der Autorin ist dabei sehr komplex und liefert die unterschiedlichsten Denkanstöße, die mann und frau teilweise weiterverfolgen möchten, teilweise jedoch auch als Humbug abtun werden. Doch jeder so, wie er kann. Lesenswert ist dieses Buch alle Male.

Einziger Wermuthstropfen: Ich habe dieses Buch in einer Übersetzung gelesen, die etliche Mängel in Stil und Ausdruck aufweist. Das ist nicht schön, insbesondere wenn man bedenkt, dass Charlotte Perkins für ihre Rhetorik berühmt war. Dadurch wird die Übersetzung ihrem Talent leider nicht gerecht, was sehr schade ist.

© Renie


"Ihrland" von Charlotte Perkins Gilman
(im Original: Herland)




#WomeninSciFi
Ich habe dieses Buch im Rahmen des Projektes "Women in SciFi" gelesen, das meine Bloggerkollegin Bingereader auf ihrem Blog vor einiger Zeit ins Leben gerufen hat. Lieben Dank für die Einladung, Sabine. Ohne dich wäre mir nie bewusst geworden, wieviele großartige Science Fiction Autorinnen es gibt. Ein Genre, das eindeutig mehr Beachtung verdient, insbesondere, wenn Frauen darüber schreiben.



*Quellennachweis: creative commons (creative commons) [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons




Freitag, 1. Juni 2018

Maggie O'Farrell: Ich bin, ich bin, ich bin

Quelle: Pixabay/jclk8888
„Fast gestorben zu sein ist nichts Einmaliges oder Besonderes. Der Tod begegnet uns ständig; wohl jeder, wage ich zu vermuten, war ihm schon einmal nahe, vielleicht ohne es zu merken. Der Luftzug des Lasters, der zu dicht an einem Fahrrad vorbeifegt, der übermüdete Arzt, der die Dosis in letzter Sekunde noch einmal überprüft, der angetrunkene Fahrer, der sich dann doch überreden lässt, die Autoschlüssel abzugeben, …. .“
Stimmt, ich habe den Tod bisher selten bemerkt. Doch je tiefer ich in dieses Buch eingetaucht bin, umso mehr Situationen fielen mir ein, in denen ich dem Tod von der Schippe gesprungen bin.
Die irische Autorin Maggie O’Farrell hat viele ihrer Begegnungen mit dem Tod in ihrem sehr persönlichen und autobiografischen Buch „Ich bin, ich bin, ich bin“ geschildert. Dabei sind 17 Kapitel entstanden, die über Episoden ihres Lebens berichten, in denen sie mit dem Tod in Berührung kam. Es sind selten die spektakulären Situationen, aus denen andere einen Nerven zerfetzenden Thriller produzieren würden, sondern eher Situationen, in denen das Schicksal es einfach nicht gut mit ihr meinte, und die jeden treffen könnten: eine unbekannte Virusinfektion, an der sie als Kind fast gestorben ist; jugendlicher Leichtsinn, Fehlgeburten, Todesangst um ihr eigenes Kind ...

Quelle: Piper
Dabei geht es Maggie O’Farrell gar nicht so sehr darum, ihre Erfahrungen mit dem Tod zu verarbeiten, sondern aufzuzeigen, welchen Einfluss diese Situationen auf die Entwicklung ihrer Persönlichkeit haben.

Und so zeigt sich das Bild einer starken Frau, die gelernt hat, Schicksalsschläge zu akzeptieren und ihr Leben weiterzuleben, in der Freude, dem Tod bis jetzt immer wieder ein Schnippchen geschlagen zu haben.
"Als Kind dem Tod so nah gewesen zu sein und dann das Leben neu geschenkt zu bekommen, hat mich viele Jahre lang verwegen gemacht, nonchalant gegenüber dem Risiko, geradezu tollkühn. .... Das lag nicht etwa daran, dass mein Leben für mich keinen Wert gehabt hätte, im Gegenteil, ich wollte um jeden Preis alles mitnehmen, was es zu bieten hatte. Mein Beinahesterben mit acht machte mich unbekümmert gegenüber dem Tod, vielleicht etwas zu unbekümmert. Ich wusste, irgendwann würde er mich ereilen, und die Vorstellung schreckte mich nicht; seine Nähe hatte fast etwas Vertrautes."
Maggie O’Farrells Geschichten sind sehr intim. Dabei offenbart sie eine Verletzlichkeit, die man nur Menschen zeigt, denen man sehr nahe steht. Diese Verletzlichkeit überträgt sich auf den Leser, und man versucht sich in Maggie hineinzuversetzen, fragt sich, wie man an ihrer Stelle handeln würde, und ob man die Kraft hätte, mit dem gleichen Optimismus aus ähnlichen Situationen hervorzugehen. Fragen, die sich selten beantworten lassen.

Die 17 Episoden werden aus der Ich-Perspektive in einer sehr eindringlichen Sprache erzählt. Manchmal wechselt die Autorin in die neutrale 3. Person Singular und bezeichnet sich dabei als die Frau oder das Mädchen. Sie schafft in diesen Momenten einen emotionalen Sicherheitsabstand zu dem Geschehen – wahrscheinlich ihre Art, um manche Gedanken und Erinnerungen überhaupt ertragen zu können.

Fazit:
Ein sehr intimes und ungewöhnliches Buch. Maggie O’Farrell beschreibt ihr Leben anhand von lebensbedrohlichen Situationen. Dabei zeichnet sich das Bild einer starken Frau ab, die trotz aller Todesmomente, die ihr widerfahren sind, gelernt hat, mit Freude an ihrem Leben festzuhalten und jeden Moment zu genießen, als ob es ihr letzter wäre. Ein Buch, das mich sehr berührt hat und noch lange beschäftigen wird.

© Renie



Über die Autorin:
Maggie O'Farrell wurde 1972 in Nordirland geboren und wuchs in Wales und Schottland auf. Ihr achtes Lebensjahr verbrachte sie nach einer lebensbedrohlichen Virusinfektion im Krankenhaus. Für ihre bislang sieben Romane wurde sie u.a. mit dem Somerset Maugham Award und dem Costa Novel Award ausgezeichnet. Zusammen mit dem Schriftsteller William Sutcliff und den drei gemeinsamen Kindern lebt sie heute in Edinburgh. (Quelle: Piper)