Montag, 20. Mai 2013

Gerard Donovan: Winter in Maine

Winter in Maine von Gerard Donovan hat nur 208 Seiten, deshalb möchte ich nicht zu viel verraten, außer: eine wundervolle Sprache.
Julius Winsome lebt seit über 50 Jahren in einer Hütte in Maine, wo die Winter lang und einsam sind. Hobbes, sein treuer vierbeiniger Gefährte, wird eines Tages erschossen, er kann nicht mehr gerettet werden und stirbt in Julius' Armen.
In Rückblenden lernen wir Julius kennen, wie er schon mit seinem Vater in dieser Hütte gelebt hat. Sein Vater, der ihm das Lesen nahegebracht, der ihm Tausende Bücher hinterlassen hat und der ihm gezeigt hat, wie man mit einem Gewehr umgeht.
Julius will den Mörder seines Hundes finden, ob er dafür aber das Richtige tut? Er tut definitiv nicht das Richtige. Scheinbar wahllos tötet er einen Mann nach dem anderen, der sich in seine Gegend traut. Und er grübelt die ganze Zeit, wer seinen Hund getötet hat. Waren es ehemalige Schulkameraden, die er mal aufgemöbelt hat, weil die sich an eine Katze vergingen? Oder hat das die Frau eingefädelt, die mal für einige Zeit bei ihm war?
Oder macht ihm einfach die Einsamkeit zu schaffen?

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