Samstag, 10. Januar 2015

Marianne Macdonald: Die letzte Strophe

Dido Hoare hängt schon wieder mittendrin im Schlamassel. Durch Zufall kann sie die Privatbibliothek der Clare Templeton Forbes aufkaufen. Das kostet sie schon Geld, Nerven und Arbeit genug. Im Besitz der alten Dame befinden sich auch heißbegehrte Erstausgaben und diverse Manuskripte des berühmten amerikanischen Dichters Orrin Forbes. Doch sind die Besitzverhältnisse geklärt? Gehören sie wirklich der alten Dame? Schließlich hat sich das Paar damals getrennt. Und da ist auch noch eine uneheliche Tochter. Dido ist sich unsicher. Ihren Ruf und Job als Antiquariatsbuchhändlerin könnte sie vergessen, wenn sie in eine illegale Sache verwickelt wäre.
Bei einem letzten Besuch in Oxford bei Miss Templeton zeigt diese Dido Hoare ein Manuskript mit der letzten Strophe eines Gedichts von Orrin Forbes. Die alte Dame will Dido am nächsten Morgen ihre Entscheidung mitteilen, was sie gedenkt, damit zu tun. Doch dazu kommt es nicht mehr. In der Nacht bricht in dem alten Gemäuer ein Brand aus und Miss Forbes kommt dabei ums Leben. Als Dido total fertig nach Hause kommt, findet sie nach neun Stunden Schlaf einen braunen Umschlag mit eben jenem Manuskript bei ihren Sachen. Doch wie kommt es dahin?
Und noch bevor sie sich wieder auf den Weg nach Oxford machen kann, um das Manuskript zurückzubringen, steht die Polizei vor ihrer Tür.
Diesmal hat sie es echt fast übertrieben und stand schon mit einem Fuß im Gefängnis. Es hätte nicht mehr viel gefehlt. An der Lösung dieses Falles hatte ihr Vater Barnabas einen großen Anteil. Es ging um ein altes Manuskript, das ist ja seine Welt. Und auch Ernie, der ihr im Buchladen hilft, schon ihr Bodyguard war und sie in die Welt des Internet einführte, hat damit seinen Anteil.

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