Samstag, 10. Januar 2015

Charlaine Harris: Grabesstimmen

Eine taffe junge Frau ist diese Harper Connelly nicht, obwohl man das bei ihrer Fähigkeit wohl annehmen könnte. Seit sie von einem Blitz getroffen wurde, hat sie die Gabe (oder den Fluch?), Tote aufzufinden. Das heißt allerdings nicht, dass man sie in der Wüste aussetzen könnte und zu ihr sagt: Nun such mal. Sie braucht schon einige Anhaltspunkte. Wenn sie eine Leiche dann gefunden hat, erfährt sie auch noch, wie die- oder derjenige ums Leben gekommen ist. Nur den Täter, den kann sie nicht sehen.
Auf diese Weise verdienen sie und ihr Halbbruder Tolliver ihren Lebensunterhalt. Die Leute erfahren durch Mundpropaganda von ihr.
Allerdings birgt diese Gabe auch Nachteile: Obwohl sie von den Leuten engagiert wird, Tote zu finden, wird sie von denselben Leuten auch abgelehnt. Sie finden es nicht normal, sich dafür bezahlen zu lassen. Und haben auch sonst diverse Gründe, sich der jungen Frau gegenüber nicht gerade fair zu verhalten.
In dieser ersten Geschichte einer neuen Serie kommt Harper sogar in tödliche Gefahr...

Nachdem ich in der letzten Zeit so viele Biografien, Bücher über Bücher oder Briefbücher gelesen habe, ist das eine angenehme Abwechslung. Die junge Frau kommt sehr sympathisch rüber, hat keine besonders schöne Kindheit gehabt, was sie einigen von uns näher ans Herz wachsen lässt.

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