Samstag, 21. Dezember 2013

Michelle Ross: Die verlorene Zeit

Inhalt:
Beim entrümpeln des Speichers entdeckt Dinah alte Zeitungsausschnitte, denen zufolge ihre Ururgroßmutter 1904 als Mörderin gehängt wurde.
Schockiert über diese Entdeckung wendet sie sich an ihre Eltern. Doch die haben Angst vor jeglichem Skandal, da Dinah`s Vater kurz davor steht, in den Senat gewählt zu werden.
Somit begibt sich Dinah heimlich und alleine auf die Reise nach England um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Meine Meinung:
Ich lese sehr viele Familiengeheimnisse und alle faszinieren mich. Doch das Geheimnis von Michelle Ross hat mich ganz besonders gepackt.
Ich finde wahrscheinlich gar nicht die richtigen Worte, um meine Begeisterung für dieses tolle Buch auszudrücken.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt.
Im Jahr 2012 begleiten wir Dinah, wie sie mit Hilfe von Horatio und Thomas dem Familiendrama immer näher kommt. Hauptsächlich befinden wir uns aber mit Ellen im Jahr 1904, indem sie uns ihre tragische Geschichte erzählt. Die Charaktere sind alle sehr gut dargestellt und lösen beim Leser die verschiedensten Emotionen aus. Durch den flüssig zu lesenden Schreibstil konnte ich von Anfang an in die Geschichte eintauchen und sie ließ mich bis zum Schluß nicht mehr los. Die Autorin versteht es wunderbar, den Leser bis zum Ende in Atem und Spannug zu halten, sodaß auf den fast 600 Seiten keinerlei Längen auftraten.
Auch die Covergestaltung verdient ein ganz großes Lob.
Für diese rundum gelungene Geschichte vergebe ich 5/5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung, zudem wandert das Buch auf die Liste meiner Jahreshighlights 2013.

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