Dienstag, 28. April 2015

Katharine Hepburn: Ich - Geschichten meines Lebens

Widmung
Für Mutter und Dad

Erster Satz
Ich habe einen Freund, der mich ständig fragt, weshalb ich dieses Buch schreibe.

Katharine Hepburn beginnt ihr Buch mit Erinnerungen an die Großeltern und Eltern. Die Frauen in ihrer Familie kämpften damals schon um ihre Unabhängigkeit. Katharines Mutter mütterlicherseits sorgte, bevor sie an Krebs starb, dafür, dass ihre Töchter aufs College gingen.
"Gib nicht auf. Kämpfe für deine Zukunft. Unabhängigkeit ist die einzige Lösung. Frauen sind genausogut wie Männer Vorwärts!
Du hast nicht allzuviel Geld, aber du hast einen unabhängigen Geist. Wissen zählt und Bildung. Gib nicht auf! Geh deinen eigenen Weg. Jammere nicht, beklage dich nicht. Denke positiv."
Auch die Großmutter väterlicherseits war "eine Kämpferin mit den höchsten Maßstäben. Sie glaubte an den Wert der Bildung. Durch sie entwickelte ihr Sohn, Katharines Vater, "eine große Achtung vor dem weiblichen Geschlecht". Sie war sein Ideal. Er besuchte das College und studierte Medizin.
Katharines Eltern "setzten sich engagiert für eine Verbesserung des Verhältnisses zwischen Mann und Frau ein".
Die Mutter wurde Präsidentin der Vereinigung für Frauenwahlrecht in Connecticut. Der Vater verschrieb sich dem Kampf, die Öffentlichkeit über Geschlechtskrankheiten aufzuklären.
Es war das Jahr 1912 und schon ein Fortschritt, derlei Themen öffentlich zu diskutieren.

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