Samstag, 12. April 2014

Susanne Schomann: Die Farbe des Mondes




Herzlichen Dank an den Mira Verlag und Leserunden. de

Inhalt:
Ben`s Mutter Thea ist die Lebensgefährtin von Nora`s Vater Clemens, dem Grüder des Luxushotels Brehlow. Ben und Nora verstehen sich von klein auf nicht, ja, sie hassen sich richtiggehend und konnten sich bis jetzt geschickt aus dem Weg gehen.
Doch Clemens liegt im Sterben und nimmt den beiden das Versprechen ab, das Hotel gemeinsam zu leiten. Später bei der Testamentseröffnung erfahren sie zudem, dass sie das Hotel vor Ablauf von fünf Jahren nicht verkaufen dürfen, ansonsten verlieren sie  und Thea ihr Erbe.
Während Ben sofort auf die Forderungen eingeht, ist Nora entsetzt.
Wie soll sie es fünf Jahre mit Ben aushalten?

Meine Meinung:
Dies war mein erster Roman von Susanne Schomann. Mir gefällt ihr flüssiger und lebhafter Schreibstil sehr gut. Auch die Umsetzung der Geschichte und die Protagonisten finde ich sehr gelungen.
Während Ben ein richtiger Traummann ist, dem sämtliche Herzen zufliegen, konnte ich für Nora erst etwas später Sympathien empfinden, da sie zeitweise doch sehr zickig ist.
Die beiden mögen sich wirklich so wenig, dass man als Leser schon daran zweifelt, ob sie sich jemals finden werden.

Dies ist aber nicht nur eine reine Liebesgeschichte sondern die Autorin baut auch noch einen Krimi mit ein, der für ziemliche Spannung sorgt. Nora wird von einem Stalker verfolgt und hier wird der Leser geschickt im unklaren gehalten und kann bis zum Schluß miträtseln, wer den nun der Übeltäter ist, denn in Frage kommt eigentlich jeder.
Die Aufklärung hat mir sehr gut gefallen und rundet die Geschichte so richtig schön ab.

Wenn auch vom Leser etwas Geduld gefordert wird, bis sich Ben und Nora finden, habe ich die Geschichte dennoch gerne gelesen und empfehle sich auch weiter.

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