Freitag, 14. März 2014

John Shirley: Der Eisige Hauch


Ich habe nicht nachgeforscht und weiß daher nicht, ob das schon ein Vorgeschmack auf die kommende Staffel sein kann (was ich mir nicht vorstellen kann) oder ob es sich um Fan-Geschichten handelt.
Bei Akte X (Xena und sicher vielen anderen Folgen) gibt es ja Bücher direkt zu den einzelnen Folgen, die von verschiedenen Autoren geschrieben wurden. Und es gibt jede Menge Fan-Geschichten im Netz, in denen zwar die Protagonisten alle mitspielen, die aber mit der Serie nichts zu tun haben. Der "Eisige Hauch" ist eine kriminelle Organisation von Wesen, die sich durch ein Mittel andere Wesen und Menschen untertan machen. Der Anführer ist ein Nachfahre von jemandem, der durch Nicks Vorfahren, ein Grimm, getötet wurde. Er hat sich entschlossen, alle Grimms aus dieser Linie zu vernichten. Das wären also Nick, seine Mutter und Juliette, für den Fall, dass sie schwanger ist. Auch die Münzen, die wir aus der TV-Serie kennen, spielen hier eine Rolle.

Was ich ein bisschen langweilig fand (das ging mir auch schon bei der Monk-Serie von Anne Perry so), sind die vielen Erwähnungen auf frühere Ereignisse. Bei Monk war es, dass fast in jedem Buch wiederholt wurde, wie es kam, dass er sein Gedächtnis verloren hat und Esther kennengelernt hat. Hier wird immer wieder darauf eingegangen, das Juliette ihr Gedächtnis verloren hatte und wie sie nun wieder langsam zueinander finden. Ich finde, bei Geschichten mit einem roten Faden muss das nicht sein. Die sollte man dann einfach von vorne lesen.

Der Eisige Hauch hat mir aber so gut gefallen, dass ich schon den nächsten Teil am Wickel habe.

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