Sonntag, 18. Mai 2014

Corina Bomann: Die Jasminschwestern





Ein ganz herzliches Dankeschön an Vorablesen.de und an den Ullstein-Verlag.

Inhalt:
Melanie kommt nach einem Fotoauftrag nach Hause, freut sich auf ihren Verlobten und erhält die Schreckensnachricht, dass er einen schweren Autounfall hatte und im Koma liegt. Jeden Tag sitzt Melanie an seinem Bett und hofft, dass er wieder aufwacht. Nach drei Monaten kann sie nicht mehr und ihre Mutter schickt sie um auf andere Gedanken zu kommen zu ihren beiden Großmüttern.
Um Melanie von ihrem Leid abzulenken, erzählt Hanna, ihre Urgroßmutter aus ihrem bewegten Leben in den 20iger Jahren.

Meine Meinung:
Nachdem ich von "Die Schmetterlingsinsel" und "Der Mondscheingarten" schon so begeistert war, wußte ich schon im Vorfeld, das mir "Die Jasminschwestern" bestimmt auch sehr gut gefallen werden. So war es auch. Wenn ich von Corina Bomann ein Buch aufschlage, werde ich sofort von ihrem wundervollen Schreibstil verwöhnt. Ich lese Sätze oft zwei-, dreimal, weil sie mir so gut gefallen.
Auch diese Geschichte wird wieder in zwei Zeitebenen erzählt.
In der Gegenwart haben wir Melanie und das Schicksal ihres Verlobten.
In der Vergangenheit erfahren wir die Lebensgeschichte von Hanna die im Jahre 1917 beginnt und mich sehr ergriffen hat.
Hanna mußte viele Schicksalsschläge erleben, wurde daher aber zu einer starken, selbstbewußten Frau.  Über den Inhalt möchte ich bewußt nicht mehr verraten, denn ihr Lebensweg ist wirklich sehr bewegend und man würde hier sehr schnell spoilern.
An dieser Geschichte hat mir besonders gefallen, daß Hanna noch lebt und ihre Geschichte somit selber erzählen kann.
Auch diese Geschichte konnte mich von der ersten Zeile an fesseln und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Bei Corina Bomann`s Büchern muß man auch immer die tollen Cover mit den schönen Buchschnitten loben.
Ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer Familiengeheimnisse und Geschichten auf zwei Zeitebenen gerne liest, sollte hier unbedingt zugreifen.

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