Donnerstag, 24. Juli 2014

Liv Winterberg: Der Klang der Lüge




 Herzlichen Dank an Vorablesen und den dtv Verlag für das tolle Rezensionsexemplar.

Inhalt:
Alissende hat es von klein auf nicht leicht im Leben. Bereits als Baby wird sie von der Mutter als Wechselbalg verstoßen. Sybilla findet das Mädchen und nimmt sie bei sich auf. Doch Sybilla stirbt, als Alissende erst neun Jahre alt ist. Bei einer jüdischen Familie kann sie als Magd arbeiten. Doch sie muß mit den beiden Söhnen fliehen und wird in Seriol, einem Dorf in dem Katharer wohnen, liebevoll aufgenommen. Als sie sich auch noch in den Schäfer Simon verliebt scheint ihr Glück perfekt und sie möchte für immer in Seriol bleiben. Doch auch hier schlägt das Schicksal zu, denn Bischof Durand läßt alle Katharer verhaften und nur Alissende und die Kinder des Dorfes können entkommen.

Meine Meinung:
Eine sehr aufwühlende Geschichte, die mich von Anfang an nicht mehr losgelassen hat.
Ich mochte Alissende sehr gerne und habe sie bewundert, für ihren Mut und dass sie sich nie hat unterkriegen lassen.
Auch Paul habe ich schnell ins Herz geschlossen, mußte er doch von heute auf morgen erwachsen werden. Alle Protagonisten werden sehr lebendig geschildert, so kam während des Lesens keinerlei Langeweile auf.
Der flüssige mitreißende Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, bereits mit dem Prolog hat sie mir schon Gänsehaut verursacht. Die Geschichte ist zum Teil fiktiv, aber vieles entspricht auch der Realität, was die Autorin in einem Nachwort erklärt.
Dies war mein erster Roman von Liv Winterberg, der mich gleich sehr überzeugen konnte, daher möchte ich mir ihre anderen Werke auch noch näher ansehen.

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