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Dienstag, 8. September 2015

Neue Schätze


Es ist verrückt. Man kann sich noch so oft vornehmen: Keine Bücher mehr. Die Regale sind voll. Du schaffst eh nicht, all deine Bücher zu lesen. Unvernünftig, Geld zum Fenster rausschmeißen.
Egal, ich gebe es auf, mir vorzunehmen, keine Bücher mehr zu kaufen.
Vor Jahren habe ich mir das Rauchen abgewöhnt, ich trinke nur noch eine Tasse Kaffee täglich. Selbst für meine Handarbeit gebe ich kaum noch Geld aus.
Bücher, sie sind nun mal meine Leidenschaft. Und irgend etwas Schönes braucht der Mensch.

Hier also meine neuen Errungenschaften. Obwohl, sie sind nicht mehr neu. Meine Bibliothek hatte sie aussortiert. Und ab und an findet man dort richtige kleine Schätzchen. Zum Beispiel:

Sharpes Weihnacht von Bernard Cornwell
Klappentext
Endlich gibt es sie auch auf Deutsch: die beiden legendären Weihnachtserzählungen von Bernard Cornwell.
Die erste Erzählung, Sharpes Weihnacht, spielt an Weihnachten des Jahres 1813 an der spanisch-französischen Grenze. Richard Sharpe trifft einen alten Freund aus Indien wieder, doch diesmal stehen sie sich als Feinde gegenüber. In der zweiten Erzählung, Sharpes Lösegeld, bekommt Sharpe es an Heiligabend des Jahres 1815 mit einem ganz persönlichen Fall zu tun: der Entführung seiner Frau.

Ich kenne bisher nur die Filmserie Scharfschützen mit dem tollen Sean Bean. Einfach herrlich.

Nennt mich nicht Ismael! von Michael Gerard Bauer
Klappentext
Die perfekte Gebrauchsanweisung gegen Mobbing
Mal abgesehen von den übrigen Schulproblemen - Hausaufgaben, Mobbing und Liebeskummer -, trifft Ismael ein besonderes Schicksal: Sein Vorname macht ihn zum Gespött der Mitschüler.

Ein Schatten wie ein Leopard von Myron Levoy
Klappentext
Ramon Santiago will ein Macho sein. Wenn er sein Messer blitzschnell zückt, fühlt sich der schmächtige Puertoricaner in den Straßen New Yorks stark. Sein Vater und Harpos Gang sollen stolz auf ihn sein. Doch dann bringt der Überfall auf den alten Maler Glasser seine Wunschträume durcheinander. Ramon beginnt nachzudenken - und er entdeckt ganz allein, wer er eigentlich ist. Aber damit ist Harpos Gang überhaupt nicht einverstanden...

Weiße Magie - mordsgünstig von Steve Hockensmith
Klappentext
Hokupokus mit Todesfolge
Als Alanis McLachlan erfährt, dass ihre Mutter ermordet wurde, hat sie sie seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen. Ihr seltsames Erbe: ein kleiner Laden für okkulten Bedarf aller Art. Das lässt nichts Gutes ahnen, denn Alanis' Mutter war eine Trickbetrügerin mit mehr als zweifelhafter Karriere. Offenbar war ihre neueste Masche das Tarotkartenlegen.
Um den Mörder zu finden, übernimmt Alanis den Laden selbst. Was nicht ohne Risiko ist, denn vom Tarot hat sie nicht die geringste Ahnung...

Washington Square von Henry James
Klappentext
New York, Mitte des 19. Jahrhunderts. Catherine, einzige Tochter des angesehenen Arztes Dr. Sloper, führt am Washington Square das Leben eines reichen Mauerblümchens. In Morris - jung, schön, aber mittellos - begegnet ihr die große Liebe. Doch ihr Vater hält ihn für einen Mitgiftjäger.

Nebel über Oxford von Veronica Stallwood
Klappentext
In Oxfords Straßen geht die Angst um...
Wer hat es bloß auf uns abgesehen? Der Medizinstudent ist verzweifelt. Irgendjemand terrorisiert ihn und die anderen Mitglieder seiner Forschungsgruppe mit Drohbriefen, Brandsätzen und Briefbomben. Stecken Tierschützer hinter den feigen Attacken? Die Polizei tappt im Dunkeln. Bald gibt es den ersten Toten - und Sam weiß, dass ihm nur eine Wahl bleibt, um dem Spuk ein Ende zu setzen: seine Freundin Kate Ivory um Hilfe bitten.

Ein guter Blick füs Böse von Ann Granger
Klappentext
Alter schützt vor Morden nicht
Eigentlich wollen Lizzie Martin und ihr Hausmädchen Bessie nur einen entspannenden Spaziergang unternehmen - bis sie auf Thomas Tapley treffen, einen Nachbarn von Lizzie, der als harmloser alter Exzentriker gilt. Die Begegnung ist Auftakt einer Reihe merkwürdiger Ereignisse, die ihren Höhepunkt am nächsten Tag erreicht, als Tapley erschlagen aufgefunden wird. Rasch stellt sich heraus, dass Tapley offenbar viele Geheimnisse hatte.
Und ein paar Feinde...

Nun hätte ich mir nur noch die Zeit dazukaufen müssen, um sie lesen zu können.

Freitag, 22. Mai 2015

Neu gekauft





Ich liebe den Film Master and Commander mit Russell Crowe und Paul Bettany in den Hauptrollen.



Dass es für diese Geschichte eine literarische Vorlage gibt und dass es sich dabei um eine ganze Serie (von Patrick O'Brian) handelt, habe ich erst kürzlich erfahren. Und dann gleich mal bei Fischers Bücherstube nachgefragt. Und was für ein Glück: Bis auf drei Bücher hat Herr Fischer alle liefern können. Die fehlenden hat er mir netterweise antiquarisch besorgt.

Und nun habe ich diesen Schatz hier und bin ganz aus dem Häuschen. Obwohl es für mich ein Leseexperiment ist. Diese Art von Geschichten habe ich bisher noch nicht gelesen.

Natürlich habe ich gleich in den ersten Teil reingelesen. Und es liest sich wirklich gut, trotz der vielen maritimen Begriffe.

Ich bin also gespannt auf Jack Aubrey und Stephen Maturin, auf ihre Freundschaft und ihre Abenteuer.

Freitag, 17. April 2015

Neu erworben

Diesmal nicht neu erworben, sondern als Überraschungspaket kamen heute diese Bücher bei mir an. Es sind alles DDR-Jugendbücher, für mich zum großen Teil noch unbekannt.



Diesen kleinen Stapel habe ich antiquarisch gefunden:


Da habe ich sogar das allererste Buch der Trompeterbücher-Reihe erstanden: "Der kleine Trompeter und sein Freund", von 1959. 

Montag, 6. April 2015

Neu erworben

Ist es das Alter, dass man sich wieder mehr an seine Kinder- und Jugendliteratur erinnert? Dass man das ein oder andere Buch sogar noch einmal lesen möchte? Kinderbücher! Jetzt, mit 50?
Liegt es in den Genen oder sind es einfach nostalgische Gründe?

In den letzten zwei, drei Jahre habe ich es gespürt, erinnere ich mich immer öfter. Einige Jugendbücher habe ich noch aus meiner Lesevergangenheit retten können, einige habe ich mir schon antiquarisch nachgekauft.

Meinen ersten Kauf an Kinderbüchern habe ich nun getätigt. Kinderbücher, in meinem Fall sind es DDR-Bücher. Bin ja in Rostock geboren und dort aufgewachsen.


Hier nun meine ersten Schätze, die sogar noch neu aufgelegt wurden:




Benno Pludra: Lütt Matten und die weiße Muschel
Klappentext
"Na, Lütt Matten", sagt Mariken, "bist du schon an der Reuse gewesen?"
"Ja, man eben", sagt Lütt Matten.
Mariken fragt: "War wieder nichts drin?"
Lütt Matten schüttelt den Kopf. Er bückt sich ins Gras, damit er Mariken nicht ansehen muss.
Seit Tagen kommt sie und fragt sie, und seit Tagen sagt Lütt Matten: "Nein, nichts, kein Stück. Aber morgen, pass auf, morgen ganz bestimmt."


Fred Rodrian / Werner Klemke: Hirsch Heinrich
Klappentext
Hirsch Heinrich kommt aus einem Wald in China in einen deutschen Tierpark. Weil alle Leute gut zu ihm sind, überwindet er sein Heimweh. Doch dann steht Weihnachten vor der Tür und die Besucher werden immer weniger. Da springt Hirsch Heinrich über das Gatter seines Geheges und macht sich auf den langen Weg nach China.


Hansgeorg Stengel / Karl Schrader: So ein Struwwelpeter
Klappentext
Seht mal her, hier steht er, so ein Struwwelpeter! Haarschopf wüst und speckig, Hemd und Hose fleckig. Finger, Ohren und Gesicht wusch er sich seit Wochen nicht. Socken trägt er keine, putzte niemals seine schief gelatschten Treter.Schäm dich, Struwwelpeter!


Peter Brock: Ich bin die Nele
Klappentext
Nele ist ein tapferes Mädchen. Schließlich lebt sie mit ihrem Vater allein, muss in eine fremde Stadt umziehen, hat (noch) keine Freunde, nur einen kleinen Vogel, den sie auch noch zu versorgen hat.
Wenn sie sich da nicht die wunderbarsten Geschichten ausdenken würde, wäre es eigentlich schlecht um sie bestellt. Aber Nele ist ein mutiges Mädchen, auch wenn manch einer sagt - die spinnt. Doch immer öfter werden Neles "Spinnereien" Wirklichkeit und das auf recht abenteuerliche Weise.


Karl Neumann: Das Mädchen hieß Gesine...
Klappentext
Gesine ist ein mutiges Mädchen, das im Zweiten Weltkrieg heimlich einem sowjetischen Kriegsgefangenen hilft.

Samstag, 28. März 2015

Neu erworben

Moin, ihr Lieben,

es ist doch wie verhext. Derzeit kaufe ich mehr Bücher, als ich es schaffe, sie zu lesen. Ich hoffe, dass dies erstmal die letzten sind.
Allerdings ist eine Bestellung noch unterwegs :-)







Durch Arndt Stroscher und seinen Blog AstroLibrium ist mir das Thema Lesen gegen das Vergessen wieder richtig zu Bewusstsein gekommen.

Daher waren meine letzten Käufe hauptsächlich Bücher zu diesem Thema.

Viele junge Leute wollen heute nichts mehr von der schrecklichen Zeit wissen. Für sie ist es schon zu lange her. Aber ich denke, es wird gerade heute immer wichtiger, an diese unmenschliche Zeit zu erinnern. Und alle, die noch etwas berichten können, sollten gehört werden.



Reiner Engelmann: Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse
Klappentext

Die Menschen zu retten war für ihn unmöglich.
Zeugnis abzulegen unabdingbar.
Warum? Mit diesem Wort beginnen seit Wilhelm Brasses Ankunft in Auschwitz alle Fragen. Warum dieses unfassbare Leid? Warum greift niemand ein? Als Häftling Nr. 3444 zum Erkennungsdienst abkommandiert, soll er die anderen KZ-Insassen fotografieren. Mit Mütze, ohne Mütze, im Profil. Menschen, denen die Todesangst ins Gesicht geschrieben steht. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern verschwinden. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis abzulegen von den unfassbaren Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Reiner Engelmann hat Wilhelm Brasse noch kennengelernt und schreibt sein Leben auf. Ein erschütterndes Dokument - gegen das Vergessen.


Eva Mozes Kor / Lisa Rojany Buccieri: Ich habe den Todesengel überlebt
Klappentext

Eine der letzten Holocaust-Zeitzeuginnen erzählt ihre Geschichte.
Eva Mozes Kor ist zehn Jahre alt, als sie mit ihrer Familie nach Auschwitz verschleppt wird. Während die Eltern und zwei ältere Geschwister in den Gaskammern umkommen, geraten Eva und ihre Zwillingsschwester Miriam in die Hände des KZ-Arztes Mengele, der grausame medizinische Experimente an den Mädchen durchführt. Für Eva und ihre Schwestern beginnt ein täglicher Überlebenskampf...


Schoschana Rabinovici: Dank meiner Mutter
Klappentext

Niemals aufgeben!
Susie Weksler ist elf Jahre alt, als die Gestapo das jüdische Ghetto in Wilna auflöst. Eigentlich ist sie zu jung, um bei der Selektion, die über Leben oder Tod entscheidet, eine Chance zu haben. Aber ihrer Mutter gelingt es, sie auf die Seite zu schleusen, die Leben bedeutet.
Während der folgenden zwei Jahre kämpft Susie im Konzentrationslager darum, nicht als Kind erkannt zu werden. Mit List und Geistesgegenwart findet ihre Mutter immer neue Mittel, um sie älter und kräftiger aussehen zu lassen. Als sie im April 1945 von der Roten Armee befreit werden, ist Susie bis auf das Skelett abgemagert und krank, aber sie lebt.


Karen Levine: Hanas Koffer
Klappentext

Der Koffer sieht eigentlich ganz normal aus. Ein bisschen abgewetzt, aber in gutem Zustand. Er ist braun. Er ist groß. Es passt viel hinein - vielleicht Kleidungsstücke für eine lange Reise. Bücher, Schätze, Spielsachen. Jeden Tag kommen Kinder zu einem kleinen Museum in Tokio, um diesen Koffer zu sehen. Er befindet sich in einem Glasschrank. Und durch das Glas kann man sehen, dass auf dem Koffer etwas geschrieben ist. In weißer Farbe quer über der Vorderseite steht: Hana Brady, 16. Mai 1931, Waisenkind.
"Wer war Hana Brady? Woher kam sie? Wohin reiste sie? Was hatte sie in ihren Koffer gepackt?"
Die Kinder, die tagtäglich das Holocaust-Museum in Tokio besuchen, wollen alles über Hana wissen und drängen die Museumsleiterin Fumiko Ishioka mehr über das Mädchen herauszufinden. Fumiko begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit, spürt Gegenstände, Zeichnungen, Fotos von Hana auf und findet schließlich Hanas Bruder. So erfahren die Kinder, wie Hana gelebt hat, wer ihre Eltern waren, was sie gerne gespielt hat, wie sie ausgesehen hat - und wie ihr junges Leben ausgelöscht wurde. Doch in der Erinnerung der Kinder wird Hana immer lebendig bleiben.



Dienstag, 24. März 2015

Neuzugänge

Das Schönste, gleich nach dem Bücher lesen, ist es, sie zu kaufen. 









Die uns lieben von Jenna Blum
Klappentext
Fünfzig Jahre lang hat Trudys Mutter kein Wort über ihre Vergangenheit verloren. Doch es gibt ein verstörendes Souvenir, tief vergraben in der Wäscheschublade: ein Familienporträt, auf dem sie und ihre kleine Tochter gemeinsam mit einem Nazi-Offizier zu sehen sind, dem Obersturmführer von Buchenwald.Jenna Blums preisgekrönter Roman war ein Bestseller in zahlreichen Ländern. Ihre universelle Geschichte von Schuld, Liebe und Vergebung wird für die große Leinwand verfilmt.Weimar, 1940. Ledig, schwanger und von ihrem Vater vestoßen, kommt die 19-jährige Anna bei der Bäckerin Mathilde unter. Mathilde erhält Mehl, Zucker und Butter von den Nazis, um das Offizierskasino von Buchenwald mit Gebäck zu beliefern. Gleichzeitig schmuggeln die beiden Frauen Brot ins KZ und geheime Botschaften hinaus. Als Mathilde zwei Jahre später auf frischer Tat ertappt wird und der Obersturmführer Heinz von Steuern in der Bäckerei auftaucht, sieht Anna nur einen vezweifelten Ausweg, um sich und ihre kleine Tochter Trudy zu retten.Minneapolis, 1996. Ein paar diffuse Erinnerungsschnipsel, ein verstecktes Familienfoto und ein unauslöschliches Gefühl der Schuld sind alles, was Trudy mit ihrem Geburtsort Weimar verbindet. Erschüttert vom Tod ihres Stiefvaters und erdrückt von der Last einer Vergangenheit, die ihre Mutter hinter eine Mauer aus Schweigen verbannt hat, beginnt die Geschichtsprofessorin endlich mit Recherchen zum Alltag nichtjüdischer deutscher Frauen im Dritten Reich. Nach und nach legt sie dabei die erschütternde Geschichte ihrer Mutter frei, die so ganz anders ist, als sie es erwartet hat.Jenna Blums einfühlsamer und sorgfältig recherchierter Roman, der sich zwei Jahre auf der New York Times-Bestenliste hielt, erzählt von einer verbotenen Liebe, vom zwiespältigen Wesen der Schuld, vom Recht auf Vergessen und von einer außergewöhnlichen Mutter-Tochter-Beziehung.

Alltagsleben im Mittelalter von Otto Borst

Klappentext
Ein großes, die Konturen eines halben Jahrtausends umfassendes Gemälde vom Leben und Alltag des Menschen ist hier entworfen. Von der Dumpfheit des mittelalterlichen Dorfes ist die Rede, von der Schinderei, aber auch der Vielfalt des bäuerlichen Arbeitstages, vom bunten Lebenswirbel in der mittelalterlichen Stadt, vom Glücksrad, das sich dort zwischen Gauklern, ehrbaren Zunftbürgern und allerlei fahrendem Volke drehte, von der durch Fehde oder Fest nur selten durchbrochenen Einsamkeit der ritterlichen Burg, vom herben, aber auch erfindungsreichen Ordensalltag im mittelalterlichen Kloster.


Im Hause Longbourn von Jo Baker

Klappentext
Ein Millionenpublikum liebt Jane Austens Stolz und Vorurteil , ihren berühmten Roman über die Sorgen der Familie Bennet, für die fünf Töchter geeignete Ehemänner zu finden. Doch niemand weiß, was sich in Küche und Stall des Hauses Longbourn abspielt: Hier müht sich die junge Sarah über Wäschebottichen und Töpfen ab. Aber sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Leben mehr für sie bereithält. Ist die Ankunft des neuen Hausdieners James ein Zeichen? Während Elizabeth Bennet und Mr Darcy von einem Missverständnis ins nächste stolpern, nimmt im Hause Longbourn noch ein ganz anderes Liebesdrama seinen Lauf denn James hütet ein Geheimnis von großer Sprengkraft. Jo Baker erzählt Jane Austens bekanntesten Roman von einer ganz anderen Seite: der der Dienstboten. Und zeigt, dass deren Dramen jenen der Herrschaften in nichts nachstehen.


Anderswelt-Chroniken von Mikki Patrick

Klappentext
Anderswelt: Eine Welt jenseits unserer Vorstellungskraft … Ein gnadenloser und übermächtiger Feind … Eine Zweckgemeinschaft aus wenigen Auserwählten auf einer Mission mit ungewissem Ausgang … 
Sie sind Helden – doch sie sind keine Menschen. Sie mögen sich nicht – doch sie sind die letzte Hoffnung ihrer Welt! 
Werden sie noch rechtzeitig zur Stelle sein, um ihre Heimat vor dem Untergang zu retten? Oder ist es bereits zu spät? 

Sonntag, 15. Februar 2015

Neu erworben




Zwei Bücher, die thematisch gar nicht zusammenpassen, habe ich mir nun erworben. Auf Arturo Pérez-Reverte freue ich mich, habe ich doch schon zwei Bücher von ihm gelesen, die mir sehr gut gefallen.

Die Seekarte
wird von der spanischen Presse als der beste Roman von Erfolgsautor Pérez-Reverte gefeiert: Die Geschichte einer großen Sehnsucht - nach der Liebe, dem Abenteuer und der Weite des Meeres.
Als Manuel Coy, Seeoffizier außer Diensten, bei der Auktion um eine alte Seekarte die Bekanntschaft der schönen Tánger Soto macht, ist dies der Beginn einer tragischen Liebe - und der Suche nach dem Wrack eines alten Schiffes mit einer wertvollen Ladung, das unter mysteriösen Umständen 1767 vor der spanischen Küste versank.

"Freuen" ist  bei dem Buch von Bill Niven nicht der richtige Ausdruck. Auf dieses Buch bin ich im Zuge einer kleinen Leserunde zu "Nackt unter Wölfen" von Bruno Apitz gestoßen.

Das Buchenwaldkind - Wahrheit, Fiktion und Propaganda
Bruno Apitz' Roman "Nackt unter Wölfen" über das jüdisch-polnische Kind Stefan Jerzy Zweig, das von Gefangenen im KZ Buchenwald bis zu seiner Befreiung im April 1945 beschützt wurde, galt in der DDR als eine bewegende Geschichte väterlicher Hingabe und des antifaschistischen Widerstands.
Nun zeigt der britische Historiker Bill Niven aufschlussreich, wie die DDR das Schicksal des Jungen für ihre unterschiedlichen politischen Zwecke benutzte, wie in den frühen Jahren Geschichte gezielt verfälscht und so der "Mythos vom Buchenwaldkind" gestrickt wurde.


Dienstag, 6. Januar 2015

Neu erworben

Moin miteinander,

ein gesundes neue Jahr wünsche ich euch.

Nachdem ich im vergangenen Jahr so ziemlich bücherenthaltsam gelebt habe, habe ich in der ersten Januarwoche so richtig zugeschlagen. Und das ganz ohne schlechtes Gewissen und mit viel Spaß.

Ein paar Bücher sind dabei vom Insel Taschenbuch Verlag. Und neu eingeschossen habe ich mich auf den Aufbau Verlag.

Auf Das Geisterhaus von Isabel Allende freue ich mich besonders. Meine Lesefreundin Mira hat mich jetzt endgültig mit Isabel Allende angefixt.


Sonntag, 6. April 2014

Didonias Neuzugänge

Moin miteinander,

es gibt wieder Neuigkeiten in meinem Regal:

Walter Kempowski: Plankton
Klappentext
Zum 85. Geburtstag am 29. April 2014: Das spektakulärste und visionärste Projekt aus dem Nachlass des großen Autors.
Das Sammeln und Bewahren von Erinnerungen war ein zentrales Motiv von Walter Kempowskis Arbeit. Fast 50 Jahre lang frönte er leidenschaftlich einer Tätigkeit, die er "Plankton fischen" nannte: Er stellte Menschen, denen er begegnete, unterschiedlichste Fragen - nach ihrer Schulzeit, nach Begegnungen mit Prominenten, nach der ersten Liebe. Denn Kempowski war überzeugt, dass das, was dem Einzelnen widerfährt, exemplarisch ist für eine ganze Generation. Simone Neteler, Walter Kempowskis langjährige Mitarbeiterin, hat die Erinnerungssplitter nach den Vorgaben des 2007 verstorbenen Autors zusammengestellt. Das Ergebnis ist ein "Urquell von Erinnerung", "der Schlamm, aus dem sich das Echolot und die Chronik erheben" (Walter Kempowski). So ist "Plankton" als Fundament des Kempowski'schen Werks zu betrachten.

Volker Weidermann: Ostende - 1936, Sommer der Freundschaft
Klappentext
Ostende, 1936: ein belgischer Badeort mit Geschichte und Glanz. Hier kommen die Schriftsteller zusammen, die im Deutschland der Nationalsozialisten keine Heimat mehr haben. Präzise, kenntnisreich und mitreißend erzählt Volker Weidermann von diesem Sommer kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, in dem Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun und viele andere noch einmal das Leben feiern, wie es nur die Verzweifelten können.

Eins der wenigen Bücher, das ich im Bestseller-Regal für mich entdeckt habe.

Gunther Geltinger: Moor
Klappentext
„Alle Kinder hat der Storch gebracht, nur Dion nicht, den hat das Moor gemacht.“
Was Menschen tun, um der Einsamkeit zu entkommen, wie sie andere verletzen, um die eigene Versehrtheit und Seele auszuhalten, und was sie dabei der Liebe abverlangen, davon erzählt dieser Roman – sprachmächtig, bildmächtig, kühn.

J.P. Donleavy: Eine Dame in Nöten
„Eine Dame bleibt immer eine Dame“
Dieser Maxime ihrer Großmutter versucht Mrs. Jones stets gerecht zu werden, auch wenn ihr das nach der Scheidung von ihrem reichen Ehemann immer schwerer fällt. Ihre Armut verwehrt ihr den Zugang zur besseren Gesellschaft und läßt sie vereinsamen. Besuche von Kunstausstellungen sind ihr einziges Vergnügen, doch wenn sie unterwegs eine Toilette aufsuchen muß, beharrt sie darauf, damenhaft nach der saubersten zu suchen. So gerät sie eines Tages in die Toilette eines Beerdigungsinstituts. Sie ahnt nicht, daß dieser Besuch ihr Leben dramatisch verändern wird.

Victoria Álvarez: Das Flüstern der Seelen
Klappentext
Eine außergewöhnliche Gabe
Eine Reihe ungeklärter Verbrechen
Eine Liebe zwischen zwei Welten
London 1888: Die kleine Annabel wächst auf dem Friedhof Highgate auf, schläft in einem Sarg und rechnet damit, dass ihr Herzleiden ihrem kurzen Leben bald ein Ende setzen wird. Vielleicht ist dieses Dasein zwischen Leben und Tod schuld daran, dass sie mit Geistern in Kontakt treten kann.
Zehn Jahre später ist Annabel zum gefragtesten Medium Englands geworden, selbst Königin Victoria hat ihre Dienste schon in Anspruch genommen. Doch ihre Gaber ist gefährlich: Annabel deckt dunkle Geheimnisse auf und wird von Scotland Yard verfolgt. Einzig der Geist von Lord Victor Rosenfield steht ihr bei...

Wendy K. Harris: Die fremde Schwester – Eine Familien-Saga
Klappentext
Völlig überrascht erfährt die Kinderbuchautorin Jane Rampling, dass sie von einer ihr unbekannten Tante ein kleines Cottage auf der Isle of Whight geerbt hat. Als Jane auf der Insel nach weiteren Spuren ihrer Tante sucht, entdeckt sie nicht nur weitere Familienangehörige: Sie stößt auch auf ein furchtbares Geheimnis, das vor mehr als 50 Jahren vier Freunde zu Feinden machte – und noch heute seine Spuren hinterlässt...

Klaus-Peter Wolf: Ostfriesenfeuer
Klappentext
Dieser Mörder sucht die Öffentlichkeit. Er deponiert seine Leichen an Orten, an denen sich viele Menschen begegnen. Der achte Fall für Ann Kathrin Klaasen
Das traditionelle Osterfeuer fiel in diesem Jahr etwas anders aus als sonst. Denn aus den verkohlten Resten ragten am nächsten Morgen menschliche Knochenreste. Als eine weitere Leiche auf einem Spielplatz gefunden wird, ahnt Ann Kathrin Klaasen, dass dieser Mörder nicht einfach nur tötet. Er inszeniert seine Morde regelrecht und will die Welt daran teilhaben lassen. Wer ist der Nächste?

Es wird Zeit, dass ich die Reihe mal in Angriff nehme. Vor Jahren habe ich den ersten Teil gelesen.

Mittwoch, 19. März 2014

Didonias Neuzugänge

Bei Facebook bin ich auf einen kleinen, aber feinen Verlag gestoßen: Orange Cursor

Ein paar Geschichten habe ich mir gleich mal runtergeladen:

Balkanglühen von Michael Höfler

Eine Nacht mit Antonio von Andrea Fischer

Die anderen Tage des Abschieds von Anne Hassel

Ferien mit einem Geistermädchen von Anne Hassel

Goldbroiler oder die Beschreibung einer Schlacht von J. Mnika Walther

Montag, 24. Februar 2014

Tiaras Neuzugänge im Monat Februar



Nachdem ich im Januar so tapfer beim Bücherfasten mitgemacht habe, mußte ich meine Büchergutscheine dann aber schnellstens im Februar einlösen. :)

Eingezogen sind:
- Bis wir uns wiedersehen; Dinah Jefferies: Ich gebe es zu, das war ein Coverkauf.
- Ein letzter Brief von dir; Juliet Ashton: Von dem Buch habe ich schon soviel gutes gehört, ich muß es unbedingt lesen.
- Rose Harbor und der Traum vom Glück; Debbie Macomber: Ich liebe die Bücher von Debbie Macomber. Nur leider werden viel zu wenig übersetzt.
- Gemeinsam stark in Virgin River; Robyn Carr
- Endlich bei dir in Virgin River; Robin Carr: Eine absolute Lieblingsreihe von mir.
- Das Bienenmädchen; Rachel Hore: Ich liebe Familiengeheimnisse.
- Das Spiel der Nachtigall; Tanja Kinkel: Das Buch habe ich gewonnen.
- Das Schatzbuch der Köchin; Martine Bailey: Auch von diesem Buch habe ich bis jetzt nur gutes gehört.
- Die Tulpenkönigin; Martina Sahler: Von Martina Sahler mag ich alles lesen.
- Mord in Babelsberg; Susanne Goga: Von Susanne Goga habe ich erst kürzlich "'Der verbotene Fluss" gelesen, was mir sehr gut gefallen hat. Daher möchte ich auch noch andere Bücher der Autorin lesen.
- Im Schatten des Teebaums; Elizabeth Haran: Dieses Buch habe ich auch gewonnen  und lese es gerade.
Es gefällt mir schon von der ersten Seite an sehr gut.

Sonntag, 23. Februar 2014

Didonias Neuheiten

Viele, viele schöne Bücher habe ich gar nicht eingetragen. Das soll sich nun wieder ändern. Alle hier nachzutragen, wäre jetzt ein bisschen zu viel, also stelle ich nur die vor,k die ich in den letzten zwei, drei Wochen gekauft habe.

Eigentlich bräuchte ich mir nichts Neues mehr kaufen. Aber wem sag ich das. Das geht sicher vielen Leseratten so: Die Regale proppenvoll und trotzdem zieht es einen in den Buchladen oder in die virtuelle Bücherwelt.

Was ich neu begonnen habe: Ich versuche, zu den Taschenbüchern aus meinem Lieblingsgenre "Bücher über Bücher" noch die gebundenen Bücher zu bekommen. Das ist gar nicht so einfach, zumindest wenn ich sie neu kaufen möchte.

Zur Trilogie über den "Friedhof der vergessenen Bücher" von Carlos Ruiz Zafón habe ich im Buchladen nur Der Gefangene des Himmels bekommen.

Das große Jahrhundertabenteuer verspricht Die Brückenbauer von Jan Guillou. Ein Buch, das eigentlich nicht in mein Jagdmuster passt, aber ich bin gespannt.

Dieses passt dann schon eher wieder zu mir: Das Bücherzimmer von Rosemarie Marschner. Marie geht als Dienstmädchen in die große Stadt und nur ganz allmählich eröffnen sich ihr Freiräume.

Von Stefanie Zweig habe ich die Bücher zur Rothschildallee verschlungen. Ihre Bücher kaufe ich blind, diesmal: Vivian und Ein Mund voll Erde.

Neugierig bin ich noch auf Das ist eine Geschichte von Kathrin Gerlof und Wenn das Schlachten vorbei ist von T. C. Boyle.

Das waren die neu gekauften Bücher.
Wo ich auch immer fündig werde, ist die Bücherstube bei unserer Tafel, wo ich einmal die Woche aushelfe. Von da habe ich folgende Bücher erworben:

Arnulf  Zitelmann: "Keiner dreht mich um" - Die Lebensgeschichte des Martin Luther King
Josef Martin Bauer: So weit die Füße tragen
Jane Smiley: Tausen Morgen (habe ich vor Jahren mal als Film gesehen)
Fedor Sommer: Schlesische Miniaturen

Und von Tschingis Aitmatow:
Du meine Pappel im roten Kopftuch
Frühe Kraniche
Abschied von Gülsary
Dshamilja

Freitag, 26. Juli 2013

Neu erworben

Ach ja, ich darf das Haus nicht verlassen. Heute waren wir in Leer und da gibt es ein ganz tolles Antiquariat, Hecht mit Namen. Im vergangenen Jahr habe ich dort ein paar schöne Märchenbücher gefunden.
Nächstes Jahr werde ich mal einen ganzen Tag dort verbringen, vielleicht sogar mit einer Übernachtung. Herr Hecht meinte, ganz in der Nähe gibt es auch eine Pension.

Heute hatten wir nur wenig Zeit, aber drei Bücher habe ich wieder mitgenommen:

Erotisches Lesebuch von Curt Riess

Witwe im Wahn - Das Leben der Alma Mahler-Werfel von Oliver Hilmes

Der Antiquar von Hansjörg Schertenleib

Mittwoch, 24. Juli 2013

Neu erworben

Urlaubszeit, schönste Zeit. Wir waren heute in Oldenburg und haben dem Antiquariat Buchstabei in der Ofener Str. 31 einen Besuch abgestattet. Endlich mal ein Ladengeschäft, das keinen Onlinehandel betreibt. Das sollten sich viel mehr Geschäfte zum Vorbild nehmen.

Einige tolle Bücher habe ich gefunden:

Dichterhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Bodo Plachta

Von Katzen und anderen Menschen von Werner Fuld - Mit Zeichnungen von Gottfried Müller

Lebenserinnerungen des Glasmachers Germanus Theiss von Konrad Theiss herausgegeben

Die Sache, die man Liebe nennt - Das Leben der Fritzo Massary von meiner Lieblingsbiografin Carola Stern

Frühe Bücherjahre - Erinnerungen von Paul Raabe

Wo liegt Berlin? - Briefe aus der Reichshauptstadt von Alfredc Kerr

Briefe an den Sohn - 1904-1945 von Käthe Kollwitz

Dienstag, 23. Juli 2013

Neu erworben

Vom Besuch bei meiner Tante bin ich mit drei Büchern heimgekehrt:

Geliehen hat sie mir: Reich durch Hartz IV - Wie Abzocker und Profiteure den Staat plündern von Rita Knobel-Ulrich. Das werde ich als nächstes lesen.







Geschenkt habe ich bekommen: Den Krimi Black List von Sara Paretsky aus der Reihe um die Privatermittlerin Vic Warshawski.








Und Stavanger - Bilder fra en svunnen tid - Ein Buch über die norwegische Heimatstadt meiner Oma. Leider in norwegisch. Ich werde mir noch ein Wörterbuch zulegen müssen.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Neu erworben

Von einer lieben Bekannten habe ich einen Buchtipp bekommen. Die Geschichte spielt 1989, während der Wende.

Mauersegler - Ein Haus in Berlin - 1989 von Waldtraut Lewin

Bei meinem Glück ist das natürlich wieder ein Mehrteiler. Dazu gehören noch

Band 1: Luise, Hinterhof Nord - Ein Haus in Berlin - 1890

und Band 2: Paulas Katze - Ein Haus in Berlin - 1935