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Mittwoch, 19. November 2014

Sabine Bürger: Hexenkinder 2 - Unter Piraten




Ich möchte mich ganz herzlich bei Sabine Bürger für das tolle Rezensionsexemplar bedanken. 

Mithilfe der Zauberamulette seiner Familie hat der 13-jährige Florian Falco den Sprung in die Vergangenheit geschafft. Und nicht nur das. Seine fünf besten Freunde begleiten ihn.
Während Florian Falco und seine heimliche Jugendliebe Anastasia im mittelalterlichen Warnemünde landen, fallen Hans Peter und Bernhard auf der Ostsee in die Gewalt dänischer Piraten.
Charlotte und Mohamed Janek begeben sich auf eine abenteuerliche Suche nach ihnen. Doch wer ist Freund und wer Feind, in einer von Grausamkeit und Aberglauben geprägten Zeit?
Konfrontiert mit den verbrecherischen Branntweinbrüdern, dem barbarischen Narbenpete, den mörderischen, von Habgier und Rücksichtslosigkeit geprägten Freibeutern, stützen sie sich auf ihre Freundschaft und Kämpfen gemeinsam um ihr Überleben.
Werden die sechs Freunde jemals in ihre eigene Zeit zurückfinden?
(Quelle: Bookshouse-Verlag; www.bookshouse.de)

Titel: Hexenkinder - Unter Piraten
Autor: Sabine Bürger
Verlag: Bookshouse
Erscheinungsdatum: November 2014
Genre: Kinder-/Jugenbuch, Fantasy
Erster Teil: Hexenkinder 1 - Das Fenster in die Vergangenheit
 
 Meine Meinung:
“Unter Piraten” ist der zweite Roman von Sabine Bürger aus der Reihe “Hexenkinder". Nachdem mich  der erste Band “Das Fenster in die Vergangenheit” schon so  begeistern konnte, war ich natürlich auf die neue Geschichte sehr gespannt.
Auch diese Geschichte habe ich mit großer Begeisterung gelesen und finde, dass sich die Autorin nochmals steigern konnte.
Diesmal findet Samantha`s Bruder  Florian (genannt Eff Eff) die Zauberamulette und beamt sich mit seinen fünf besten Freunden ins Mittelalter.
Dass dies nicht reibungslos geht, kann man sich vorstellen. Die sechs kommen leider an unterschiedlichen Orten an und müssen erst allerhand Abenteuer durchstehen, bis sie sich wieder treffen.
Florian und seine erste Liebe Anastasia landen in Warnemünde, Hans-Peter und Bernhard fallen Piraten in die Hände. Auch Charlotte und Mohamed treffen auf die abenteuerlichsten Leute bei ihrer Suche nach den Freunden und begegnen Narbenpete, der auch vor einem Mord niemals zurückschrecken würde.  
Es ist wirklich erstaunlich, was Sabine Bürger alles eingefallen ist und durch ihren bildhaften und fesselnden Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin. Keine Sekunde kommt Langeweile auf, im Gegenteil, die Spannung hält sich bis zum Schluß.
Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen.
Ich konnte wieder richtig schön in der Geschichte versinken und habe viele tolle Lesestunden damit verbracht. Auch diesmal gibt es 5/5 Sternen und ich hoffe sehr, dass Sabine Bürger noch viele tolle Einfälle für weitere historische Abenteuer hat.
Auch die äußere und innere Gestaltung des Buches möchte ich zum Schluß noch lobend erwähnen.  

Dienstag, 4. November 2014

Lesen mit Mira - Hans Fallada: Der Alpdruck

Diesen Roman hat Fallada 1945/46 geschrieben, erschienen ist er erst nach seinem Tod im Jahr 1947. Er arbeitete daran teilweise in Heil- und Krankenhäusern. Er beschäftigte sich in dieser Zeit auch schon mit Gestapo-Akten, um gleich im Anschluss "Jeder stirbt für sich allein" zu schreiben.

Es sind wieder traurige Menschenschicksale, die Fallada hier vorstellt. Er selbst war nicht zufrieden mit dem was er schrieb. Er konnte dem Leser nichts Mutmachendes mit auf den Weg geben. Aber wie sollte er auch.
Der Krieg war zu Ende. Und damit war noch lange nicht alles gut.

Hier gehts zu Mirellas Buchbesprechung: http://mirella-pagnozzi.blogspot.de/2014/11/hans-fallada-der-alpdruck-1.html

Sonntag, 2. November 2014

Lesen mit Mira: Hans Fallada: Der Alpdruck

November, seit Tagen freue ich mich auf das nächste Buch, das ich mit Mira lese.

Hans Fallada: Der Alpdruck

Klappentext:
Berlin, Stunde null – ein bedeutender Fallada
Ein fast vergessener Roman und ein tief bewegendes Zeugnis: Niemand hat die Monate des Zusammenbruchs 1945/46 so eindringlich geschildert wie der Autor von "Jeder stirbt für sich allein". Dieses Buch über die verworrene Zeit zwischen Krieg und Frieden, in der mecklenburgischen Provinz und ganz besonders in der für ihre historische Schuld abgestraften Stadt Berlin, ist in seiner dennoch menschlich warmen und zugleich lebensnahen Schilderung ein echter Fallada.
April 1945: Der Krieg ist vorbei, doch nachts verfolgen den Schriftsteller Dr. Doll Träume vom Bombentrichter, der ihn nicht freigibt. Er will etwas tun gegen den Alpdruck der Mitschuld, doch er kann es niemandem recht machen als Bürgermeister einer Kleinstadt, eingesetzt von der Roten Armee. Er stiehlt sich fort und flüchtet in den Drogenrausch. Im Chaos des zerbombten, nur auf dem Schwarzmarkt funktionierenden Berlin entgleitet ihm seine junge, morphiumsüchtige Frau, und er hat um zwei Leben zu kämpfen, als er zaghaft beginnt, wieder an eine Zukunft zu glauben.
 Erst nachdem sich Fallada den "Alpdruck", die Geschichte des erkennbar eng aus seinem eigenen Erleben geschöpften Protagonisten Dr. Doll, von der Seele geschrieben hatte, konnte er sich der Arbeit an "Jeder stirbt für sich allein" stellen.
 Mit einem Vorwort und Hintergrundmaterial.
„Der ‚Alpdruck‘ ist Symbol für das, was sich in Deutschland nach der Kapitulation abspielte.“- Der Tagesspiegel
„Ein Stück verdichtete Zeitgeschichte – fesselnd und lebendig geschrieben.“ - Berliner Zeitung
„Ein höchst ehrliches Buch, ein menschliches Dokument.“ - Frankfurter Neue Presse
„Meisterhaft sind die letzten Monate des Kriegserlebnisses geschildert.“ - Zwiebelfisch